Rundschreiben zu den Schattenseiten der Rohstoffförderung

Die Folgen des Grünen Kolonialismus und der weltweit steigenden Nachfrage nach Rohstoffen um klimafreundliche Energie zu generieren, sind nicht nur in Simbabwe spürbar.

Nach der Veröffentlichung des Forschungsberichts zu den sozialen und ökologischen Folgen des Lithiumabbaus in Simbabwe im Frühling 2025 hat die KEESA das Thema an der Tagung im September vertieft aufgegriffen. In unserem aktuellen Rundschreiben berichten wir von dieser Tagung und geben den beiden Tagungsreferent*innen aus Simbabwe, Zacharia Grand und Ndaizivei Garura das Wort, um über ihre Arbeit in Simbabwe zu sprechen.

Weitere Beiträge zur Bergbaukatastrophe im sambischen Copperbelt und dem anhaltenden „Hidden-Debts“-Skandal im Kontext der Gasförderung in Mosambik, weisen auf zentrale Fragen von Rohstoffpolitik, Energie- und Machtverhältnissen im südlichen Afrika hin.

Dass mit Südafrika gerade ein afrikanisches Land den zunehmend autoritären USA die Stirn bietet, ist schon fast ein Lichtblick in diesen Tagen: Unter der Führung von Präsident Cyril Ramaphosa hat das Land während des G20-Gipfels in Johannesburg Mut zum Widerstand gezeigt und sich auch durch Drohungen und das Fernbleiben der US-Amerikaner nicht beirren lassen.

KEESA Rundschreiben 2026